Wie muss eine Skihose sitzen?

Beim Skifahren willst du vermutlich vor allem zweierlei: trocken bleiben und Spaß haben. Da Ersteres Letzteres bedingt, solltest du bei der Auswahl deiner Skibekleidung nichts dem Zufall überlassen. Gerade der Skihose kommt besondere Bedeutung zu, denn sie berührt den Schnee gemeinhin am häufigsten (wir gehen einfach mal davon aus, dass du mehr auf der weißen Pracht fährst als liegst …). Wie muss eine Skihose sitzen beim Skisport im Winter und was man unter der Skihose anziehen sollte, erfährst du in diesem Beitrag.

Die ideale Passform – so muss eine Skihose sitzen

Links-Rechts-Schwung, in die Hocke gehen, langsameren Fahrern auf der Piste ausweichen et cetera: Damit du die gesamte Beinarbeit, die beim Skifahren gefragt ist, locker-lässig durchführen kannst, bedarf es ausreichender Bewegungsfreiheit. Die Skibekleidung darf also nicht zu eng sitzen. Allerdings sollte sie auch nicht zu weit ausfallen, denn ein zu großes Volumen beeinträchtigt die Wärmeisolation.

Bequemlichkeit und Wettertauglichkeit sind die zentralen Anforderungen an Skibekleidung

Probiere deine auserwählte Skihose vor dem endgültigen Kauf unbedingt an. Wenn du hinter folgende Punkte einen imaginären Haken setzen kannst, ist die Passform gut:

  • Die Hose spannt nicht im Schritt, wenn du beide Beine weit von deinem Körper abspreizt.
  • Die Skibekleidung droht nicht gleich zu reißen, wenn du entschlossen in die Hocke gehst.
Tipp: Es kann sinnvoll sein, die Hose zum Skifahren eine Nummer größer zu wählen, da viele Modelle tendenziell figurbetont geschnitten sind.

Richtig anziehen zum Skifahren – wie lang sollte eine Skihose sein?

Einen wichtigen Aspekt der Passform bildet die Hosenlänge – vor allem dann, wenn sie für ein Plus an Komfort vorgeformte Knie aufweist, wie dies etwa bei der Skihose für Herren Anton 2 von Maier Sports der Fall ist. Bei einer zu kurz geratenen Hose würden die vorgeformten Knie irgendwo am Oberschenkel hängen, was logischerweise nicht im Sinne des Erfinders wäre. Nur gut, dass es einige Skihosen auch in Langgrößen gibt. Anton 2 gehört dazu.

Richtwert: Deckt sie die oberen zwei Schnallen deiner Skischuhe ab, hat die Hose eine ordentliche Länge. Das impliziert, dass du bei der Anprobe immer auch deine Skischuhe tragen solltest, damit du die Frage „Wie lang sollte eine Skihose sein?“ direkt beantworten kannst.

Maier Sports Skihose Anton 2 Herren black

Ein gutes Verhältnis zwischen Wärmeisolation und Atmungsaktivität

Skibekleidung muss einerseits deine Körperwärme isolieren können und andererseits atmungsaktiv sein. Renommierte Hersteller wie Maier Sports oder Löffler schaffen es, dieses Gegensatzpaar ausgewogen umzusetzen, sodass beide Kriterien erfüllt sind.

Es kommt auch auf die genaue Sportart an

Ob die Skihose tendenziell wärmeisolierender oder atmungsaktiver sein sollte, hängt in hohem Maße von der Sportart ab, die du in ihr ausüben möchtest:

  1. Beim alpinen Skifahren oder Snowboarden wechseln sich die Phasen der schweißtreibenden Anstrengung auf der Piste und der teils entspannenden, teils nervigen Ruhe beim Liftfahren und Anstehen dafür ab. Somit benötigst du hier tatsächlich ein sehr ausgeglichenes Verhältnis von Atmungsaktivität und Wärmeisolation, damit es weder zu einem Hitzestau noch zu einem übermäßigen Wärmeverlust kommt.
  2. Beim Skitourengehen bist du hauptsächlich damit beschäftigt, bergauf zu marschieren – dabei wird dir schnell sehr warm. Danach folgt gemeinhin nur die einmalige Belohnungsabfahrt, ehe du erschöpft, aber glücklich entweder ins warme Restaurant ein- oder nach Hause beziehungsweise ins Hotel zurückkehrst. Deshalb brauchst du dafür mehr Atmungsaktivität und (etwas) weniger Wärmeisolation. Hier können etwa Belüftungsreißverschlüsse sinnvoll sein.

Maier Sports Allissia Slim Skihose Damen black

Hinweis: Wie atmungsaktiv Bekleidung ist, sagt der MVTR-Wert aus. Die Moisture Vapor Transmission Rate gibt an, wie viel Wasserdampf einen Quadratmeter Stoff innerhalb von 24 Stunden durchdringen kann. Wenn der MVTR-Wert mindestens 10.000 g/qm/24h beträgt, ist es um die Atmungsaktivität deiner Skihose gut bestellt.

Robuste und abriebfeste Materialien wählen

Eine Skihose muss einiges aushalten. Sie ist Nässe, Wind und Kälte ausgesetzt – das sind nun einmal die Witterungsbedingungen, die im Winter dominieren. Hinzu kommen mechanische Einwirkungen durch die Skischuhe und Skikanten sowie etwaige Stürze. Damit nicht zu jeder neuen Saison ein Hosenaustausch fällig wird, wählst du besser gleich ein Modell, das aus robusten und abriebfesten Materialien besteht.

Tipp: Materialverstärkungen an der Beininnenseite sind nützlich, um Beschädigungen durch Skikanten zu verhindern. Einen solchen Kantenschutz bietet beispielsweise die Skihose für Damen Resi 2 von Maier Sports.

Maier Sports Resi 2 Skihose Damen black

Ist die Skihose ganz dicht?

Alle bisher beschriebenen Merkmale sind wenig wert, wenn die Skibekleidung nicht dicht ist. Stell dir vor, du lehnst dich an einen vereisten Schleppbügel an oder setzt dich in einen feuchten Sessellift und hast nach dem zweiten Mal schon einen durchnässten Hintern … Abgesehen davon, dass der Tag für dich emotional dann wahrscheinlich schon gelaufen ist, kann das auch gesundheitlich unangenehm werden. Entscheide dich also für eine Hose, die eine hohe Wasserdichtigkeit und sauber verarbeitete Nähte aufweist.

Was es mit der Wassersäule auf sich hat

Die Angabe der Wasserdichtigkeit erfolgt mit der Wassersäule in Millimetern. Um den Wert zu ermitteln, wird ein oben und unten offener Messzylinder auf den Stoff gestellt und mit Wasser befüllt. Sobald das erste Tröpfchen durch das Material sickert, steht die erreichte Wassersäule fest. Als Minimum für eine solide Wasserdichtigkeit gelten bei einer Skihose 1.500 mm – es empfiehlt sich jedoch, ein Modell mit mindestens 5.000 oder sogar 10.000 mm zu bevorzugen. Den letztgenannten Wert hat etwa die Maier Sports Skihose für Damen in großer Größe Ronka – und das mit einer umweltfreundlichen PFC-freien Imprägnierung.

Maier Sports Ronka Skihose Damen black

Schneefang als praktische Ausstattung

Schnee im Hosenbein ist ein absolutes No-Go beim Skifahren. Verfügt die winterliche Beinbekleidung über einen sogenannten Schneefang, entkommst du dem unangenehmen nasskalten Gefühl auf der Haut. Es handelt sich dabei um integrierte Gamaschen aus zumeist dünnem, flexiblen Material. Diese legst du um den Skischuh, was die Hose nach unten hin so dicht macht, dass du auch bei Abfahrten im Tiefschnee keinen weißen Besuch direkt am Bein zu befürchten hast.

Wichtig: Der Schneefang sollte groß genug sein, dass du ihn mühelos über den Skischuh ziehen kannst, aber auch so eng anliegen, dass er sich nicht leicht nach oben schieben lässt. Übrigens umfassen alle in diesem Beitrag exemplarisch erwähnten Skihosen dieses Ausstattungsdetail.

Zwei LangläuferInnen, Rückenansicht

Sinnvolle Ergänzungen bei der Hose

  • Individuelle Anpassungsmöglichkeiten: Bund und Beinabschlüsse sollten regulierbar sein, um sie an die individuellen körperlichen Voraussetzungen anzupassen.
  • Protektoren: An Stellen, die bei einem Sturz besonders verletzungsgefährdet sind, können Protektoren nützlich sein. Bedenke jedoch, dass diese Polsterungen, etwa an den Knien, häufig die Bewegungsfreiheit ein Stück weit einschränken.
  • Taschen: Wenn du beim Skifahren ein paar Dinge dabeihaben, aber keinen Rucksack mitnehmen möchtest, wählst du am besten eine Skihose mit ein paar eingearbeiteten Taschen.
  • Hosenträger: Skihosen wiegen schon ein bisschen was und können bei hoher Bewegungsintensität und Geschwindigkeit schneller herunterrutschen als du den Hang herunterfahren kannst. Na ja, ganz so schlimm ist es natürlich nicht, doch um einem lästigen Verrutschen der Hose vorzubeugen, empfiehlt sich der Einsatz von Hosenträgern. Damit ist etwa das Modell Corban T von Maier Sports ausgerüstet. Wenn du die Träger einmal nicht brauchst oder willst, nimmst du sie einfach ab.

Maier Sports Skihose Corban T Herren

FAQ zur Skihose: Was drunter anziehen?

Eine häufig gestellte Frage rund um die Skihose und Skibekleidung ist, was man drunter anziehen soll. Es empfiehlt sich, eine Skiunterhose zu tragen, da diese sowohl den Wärmehaushalt als auch die Feuchtigkeitsregulation positiv mitbeeinflusst.

Tipp: Zählen Skisocken zu deiner üblichen Skibekleidung, so triffst du mit einer nicht ganz, sondern nur 3/4-langen Skiunterhose die richtige Wahl, etwa der Transtex-Ausführung von Löffler für Herren in Schwarz, die für Damen wie für Herren erhältlich ist. Durch die reduzierte Länge vermeidest du doppelte Materialschichten, was wiederum schmerzhaften Druckstellen vorbeugt.

              Löffler Herren Ski-Unterhose 3/4 Transtex® warm black                     Löffler Damen Unterhose 3/4 Transtex® warm black