Abnehmen durch Radfahren
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Abnehmen durch Fahrradfahren

Radfahren ist gesund für Körper und Geist. Diese Weisheit dürften nicht nur Enthusiasten des Radsports schon einmal gehört haben. Die gelenkschonende Fortbewegungsart ist eine fordernde, aber auch fördernde Art der körperlichen Aktivität. Doch wie effektiv ist Radfahren als Sport, um damit abzunehmen? Wie viel Kalorien verbraucht man im Durchschnitt bei Radfahren? Wir beantworten dir diese Fragen und erklären dir, warum Fahrradfahren ein idealer Sport ist, um etwas für die Traumfigur zu tun.

Was bringt Fahrradfahren für die Figur?

Eines vorweg: Das Abnehmen durch Fahrradfahren ist möglich. Doch nicht nur die Fettverbrennung ist ein positiver Faktor bei der Bewegung auf dem Fahrrad. Der Körper profitiert in mehrfacher Hinsicht. Besonders wichtig ist dabei die Steigerung der Leistungsfähigkeit von Herz und Lunge. So kann beispielsweise Bluthochdruck verhindert werden. Die Blutgefäße verkalken nicht so leicht. Außerdem ist Radsport gut für die Psyche. Fahrradfahren hellt die Stimmung auf und stärkt die Stresstoleranz. Ein großer Vorteil des Radsports ist die gelenkschonende Bewegung. Da das Körpergewicht größtenteils vom Sattel getragen wird und die Bewegungsabläufe rund sind, ist das Fahrradfahren gegenüber dem Joggen deutlich schonender. Selbstverständlich gelingt nicht nur das Abnehmen mit diesem Sport, auch Muskeln können aufgebaut werden. Somit profitiert die Figur neben dem Abnehmen auch durch einen Muskelzuwachs.

Abnehmen mit dem Rad - Paar auf Rädern

Sport mit dem Fahrrad: Die Vorbereitungen und die optimale Fahrradkleidung

Ist der Entschluss gefasst, das Projekt Abnehmen durch Fahrradfahren anzugehen, so sollten zuerst einige Vorbereitungen getroffen werden. Natürlich muss vor allem ein Fahrrad vorhanden sein. Im Idealfall handelt es sich bei dem Bike nicht um einen klapprigen Drahtesel, sondern um ein Rad, mit dem ein schnelles und sicheres Fahren möglich ist.

Ein echtes Rennrad ist teuer und gerade Anfänger werden sich auf den dünnen Reifen unwohl fühlen. Sportliche Trekkingbikes sind für Einsteiger ideal, mit diesen Modellen kann das Abnehmen auf zwei Rädern gelingen. Doch nicht nur ein Fahrrad gehört zum erforderlichen Equipment, um das Projekt Abnehmen durch Fahrradfahren anzugehen. Auch die optimale Radbekleidung spielt eine entscheidende Rolle. Die Radhosen für Damen oder Herren sollten dazu beitragen, das ausdauernde Fahren möglichst komfortabel zu ermöglichen. Radlerhosen Herren mit Sitzpolster und gepolsterte Fahrradhosen für Damen sind deswegen ein Muss. Denn wer durch Radfahren abnehmen will, der wird viele Stunden im Sattel verbringen. Einen besonders bequemen und schonenden Sitz auf dem Fahrradsattel garantiert das Radhosenkonzept Sitivo von Gonso. Die Sitzpolster sind bei diesen Fahrradhosen so eingearbeitet, dass sie die stark beanspruchten Stellen optimal schützen.

Radhose für Herren von Gonso

Mit Radunterwäsche wird das Radoutfit vervollständigt. Mit einem Sitzpolster ausgestattet, findest du den richtigen Halt auf deinem Rad und bist auch für längere Touren perfekt ausgestattet. Hautfreundlich und bequem – das ist Radunterwäsche, mit der du deine volle Leistung herausholst und auch die letzten Fettpölsterchen schmelzen lässt.

Radunterhose für Damen von Löffler

Abnehmen durch effektive Fettverbrennung im Sattel

Wenn es darum geht, dass das Abnehmen durch Fahrradfahren gelingen soll, steht dauerhaft die Aufgabe des Fettabbaus im Fokus. Um Fett abzubauen ist Ausdauersport auf dem Fahrrad ideal. Besonders effektiv ist die Kombination aus hoher Intensität und Ausdauer. Doch was steckt hinter dem Mechanismus der Fettverbrennung? Die Fettoxidation, das ist ein anderes Wort für Fettabbau, findet durch eine erhöhte Sauerstoffaufnahme statt. Ist unser Körper gefordert und muss sich anstrengen, etwa wenn wir Sport machen, steigt der Sauerstoffbedarf. Gleichzeitig wird dabei der Fettstoffwechsel angekurbelt. Unterdrückt wird die Fettoxidation durch den Verzehr von Kohlenhydraten, da die Bauchspeicheldrüse unmittelbar mit der Ausschüttung von Insulin beginnt. Dieser Botenstoff unterbricht den Fettstoffwechsel.

Aus diesem Grund sollte etwa zwei Stunden vor dem Training auf Kohlenhydrate verzichtet werden, wohingegen im Anschluss an das Fahrradfahren eine proteinreiche Mahlzeit eingenommen werden sollte. Über die Eiweiße führt der Körper die Regeneration und den Muskelaufbau durch. Kohlenhydrate befinden sich in Lebensmitteln wie Brot, Nudeln, Kartoffeln oder Reis, während Eiweiße in Hülsenfrüchten, Nüssen, Fisch, Geflügel oder Magerquark enthalten sind. Neben der Nahrungsumstellung ist die Aufnahme von Flüssigkeit wichtig, wobei Experten von 2 bis 2,5 Litern Mineralwasser oder ungesüßtem Tee sprechen. All diese Empfehlungen sollten jeden Tag befolgt werden und nicht nur das Training betreffen.

Abnehmen durch Radfahren - Frau auf dem Rad
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Viel Bewegung für das individuelle Wohlbefinden

Je nach Trainingspuls, der erreicht werden kann, ist eine Verbrennung von 250 bis 750 Kilokalorien je Stunde möglich, was eine große Spanne ist. Dazu gilt es zu wissen, dass in einem Kilogramm Körperfett etwa 7.700 Kilokalorien stecken. Die Rechnung ist somit einfach. Je nach Trainingsintensität sind bei einer unveränderten Lebens- und Ernährungsweise zehn bis dreißig  Stunden sportliches Radfahren nötig, um ein Kilogramm Fett abzutrainieren. Selbstverständlich wirkt sich eine Umstellung der Ernährung positiv aus. Da die meisten Menschen nicht in der Lage sein werden, 30 Stunden in der Woche für den neuen Sport aufzuwenden, ist es eine gute Idee, den Sport und das Abnehmen in den alltäglichen Tagesablauf zu integrieren. Das lässt sich beispielsweise bewerkstelligen, indem man den Weg zur Arbeit einfach mit dem Fahrrad zurücklegt. Hierdurch kommen automatisch einige Stunden Bewegung in der Woche zusammen. Mit zusätzlichen Einheiten am Wochenende und in den Abendstunden ist ein effektives Abnehmen völlig realistisch.

Mann fährt Rad
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Die Fettverbrennungszone treffen

Die optimale Trainingsintensität ist individuell verschieden. Man sollte besonders am Anfang nicht aus Ehrgeiz übertreiben. Grundsätzlich lässt sich festhalten, dass Anfänger und ungeübte Radler lange Strecken mit einer geringen Intensität fahren sollten. Fortgeschrittene Sportler hingegen sei zu Intervalltraining geraten. Dies bedeutet, dass nach längeren Phasen lockeren Fahrens die Intensität für wenige Minuten in einem Zwischensprint deutlich gesteigert wird. Etwa zehn Minuten lockeres Radeln kann sich beispielsweise mit zwei Minuten Höchsttempo abwechseln. Die Fettverbrennung, die das Abnehmen durch Fahrradfahren ausmacht, ist auf langen Strecken mit gleichbleibendem Tempo am effektivsten, wenn der Radler die optimale Herzfrequenz trifft.

Paar beim Radfahren

Die optimale Herzfrequenz lässt sich mit einer kleinen Rechnung ermitteln. Männer ziehen dabei von der Zahl 220 und Frauen von der Zahl 226 ihr jeweiliges Alter ab. Von dem Ergebnis werden 60 bis 70 Prozent genommen, um die optimale Herzfrequenz für den Fettabbau zu ermitteln. Ein Mann im Alter von 50 Jahren sollte demnach mit einer Herzfrequenz von 102 bis 119 Schlägen trainieren, um optimale Effekte für das Abnehmen zu erreichen. Um den Plus während des Trainings zu ermitteln, helfen sogenannte Pulsuhren. Diese messen die Herzfrequenz am Handgelenk. Noch genauere Ergebnisse gibt es, wenn der Radfahrer zusätzlich einen Brustgurt trägt, welcher den Puls im Detail bestimmen kann. Durch das Verringern oder Steigern der Bewegung auf dem Rad lässt sich die Herzfrequenz jederzeit anpassen.